Urlaub, ist doch die schönste Zeit im ganzen Jahr. Immer mehinteressieren sich für einen aktiven Sport- und Erlebnisurlaub. Neben Skifahren und Snowboarden in Österreich oder Surfen und Segeln auf Hawaii gibt es immer mehr begeisterte Kajakfahrer in Alaska.
Alaska ist der nördlichste und westlichste Bundesstaat in Amerika. In Alaska gibt es viele sehenswerte Nationalparks, Seen und Flüsse, sowie wunderschöne Naturlandschaften, in denen es sich wunderbar erholen lässt. Somit auch ideal für Individualreisen und Abenteurer. Zudem gibt es hier unzählige Sehenswürdigkeiten und majestätische Gletscher umgeben von einer unberührten Wildnis.
Kajak – Was ist das?
Das Kajak ist ein Bootstyp, in dessen man in Fahrtrichtung sitzt und mittels Doppelpaddel vorantreibt. Das Kajak ist eine Unterart vom Kanu. In Alaska ist die Bauweise der Kajaks anders als in anderen Regionen – hier sind Kajaks eher kurz und breit und in der Regel aus aramidfaserverstärktem Kunststoff oder Holz gefertigt. Auch sonst gibt es unterschiedlichste Konstruktionen, je nach Anwendung – ob für die freizeitliche Nutzung oder dem professionellen Kanusport. Es gibt geschlossene Kajaks, offene Kajaks oder sogenannte Sit-on-Top Kajaks. In der Regel sind die meisten Kajaks für zwei Personen ausgelegt.
Kajaks wurden früher von Inuit, den Eskimos, als Schnellboote für die Jagd entwickelt. Traditionell ist das Kajak ein geschlossenes Männerboot. Das typische, oben offene Frauenboot nennt sich Umiak.
Kajakfahren in Alaska – Abenteuer pur
Um das ultimative Alaska Abenteuer zu erleben, darf eine Kajaktour definitiv nicht fehlen. Für Sport- und Kajakliebhaber ist es ein Traum, der in Erfüllung geht. Für die Verwirklichung eines solchen Traumes bedarf es jedoch einer guten Organisation vorab in Bezug auf Anreise, Ausrüstung und Transport der Kajaks oder auch der Kosten für so ein Abenteuer.
Beim Kajakfahren in Alaska erlebt man die Natur von der schönsten Seite. Vorbei an riesigen Gletschern, einer wunderbaren Tierwelt, wie Grizzlybären und den vielen Seevögeln, die durch die Luft schwirren, stets umgeben von einer stillen und endlosen Weite inmitten von Naturlandschaften, die es fast nirgendwo anders gibt. Es kann auch passieren, dass in unmittelbarer Nähe des Kajaks plötzlich mal ein Wal auftaucht. Wo erlebt man so etwas schon?
Die Nationalparks in Alaska sind sehr beliebt aufgrund der vielen und weitläufigen vorhandenen Wasserwege. Hier lässt es sich die Landschaft am besten vom Wasser aus erkunden.
Es gibt die Möglichkeit an Kajakführungen teilzunehmen. Je nach Gebiet und Dauer, sind auch die Kosten dafür sehr unterschiedlich. Mögliche Touren kann man zum Beispiel durch den Katmai- und Lake Clark Nationalpark machen oder im Wood Tikchik State Park. Eine der wohl beliebtesten Touren ist die durch den Yukon River.
Aber nicht nur in Alaska sind die Kajak Touren angesagt, sondern auch in Europa, zum Beispiel in Hamburg. Eine Fahrt aus der Großstadt bis in die offene See ist der Traum von vielen Kajakfahrern.
Eine gute Ausrüstung ist das A und O
Eine gute und sichere Ausrüstung sind beim Kajakfahren unerlässlich. Zum einen muss das Kajak selbst natürlich einige Parameter erfüllen, zum anderen ist ein Doppelpaddel und ein Auftriebskörper, um das versinken zu verhindern, notwendig – falls das Boot nicht durch Schotten unterteilt ist.
Die Ausrüstung ist natürlich auch davon abhängig wo genau und für wie lange man unterwegs ist. Ob für eine Tagestour oder aber eine ganze Rundreise über mehrere Tage oder Wochen. Jeder Kajakfahrer sollte natürlich eine Schwimmweste tragen. Direkt an der Schwimmweste wird eine Rettungs- und Bergungsleine angebracht, die im Notfall zwingend gebraucht wird.
Passendes Schuhwerk ist ebenso wichtig wie die restliche Kleidung am Körper. Das Schuhwerk darf keinesfalls beim Schwimmen behindern und muss ebenso ausreichend Schutz vor Verletzungen beim Aussteigen bieten. Wechselkleidung und sonstige Campingausrüstung sollte bestenfalls stets wasserdicht verpackt werden. Bei der Kleidung sollte man sich immer grundsätzlich nach der Temperatur des Wassers richten. Daher empfiehlt sich gerade in Wildwassergebieten Neoprenkleidung.
Immer mit „an Bord“ sollte man auch für Gefahrenstellen oder während der Fahrt in der Brandung einen Kajakhelm haben. Für die Kälte empfiehlt sich auch eine Kopfbedeckung aus Neopren. Abseits jeglicher Zivilisation sind auch viele weitere kleine Hilfsmittelchen von Vorteil. Dazu gehören ein klappbares Ersatzpaddel, ein Erste Hilfe Kasten, ein Werkzeugkasten, eine Karte bzw. Gewässerführer, optische Signalmittel, Funkgeräte, ein Kompass und eine wasserdichte Uhr.
„Leinen los“
Wer sich für Kajaktouren in Alaska interessiert, sollte beachten, dass es einige Flüsse gibt, die absolut nur für erfahrene Kanuten bzw. Paddler geeignet sind. Für Anfänger gibt es jedoch auch viele geeignete Gewässer und Flüsse, wie zum Beispiel dem Kuskokwim Fluss, um sich dieses einmalige Sporterlebnis in Verbindung mit der faszinierenden Natur nicht entgehen zu lassen.
Sowohl im Sommer, als auch im Winter kann man Alaska mit dem Kajak entdecken. Alaska ist sowohl landschaftlich, als auch historisch ein einzigartiges Abenteuer. Auf bzw. in die Kajaks, fertig, los.
Hinterlassen Sie den ersten Kommentar