Die Dominikanische Republik entdecken
Die Dominikanische Republik – Eine kontrastreiche Insel
Endlose, feinsandige Strände, Regenwald, Gebirge und Trockenzonen, kaum eine Insel in der Karibik hat ein so abwechslungsreiches Landschaftsbild wie die Dominikanische Republik. Mit einer Durchschnittstemperatur von 27° bei ca. 255 Sonnentagen pro Jahr bietet die rund 1600km lange Küste der Insel neben geschützten kinderfreundlichen Lagunen, zahlreiche weiße, von Kokospalmen umsäumte Strände, während im Landesinneren verschiedene Klimaregionen herrschen. Sattgrüne Wiesen breiten sich um den 3000m hohen Berg Cordillera Central aus, dessen oberen Hänge mit Baumfarnen und Nebelwäldern bedeckt sind. Zwischen seinen Gebirgszügen und der nördlichen Cordillera Septentrional gedeihen auf fruchtbaren Böden Obst und Gemüse. Im Nordosten der Insel liegt streng als Nationalpark Los Haitises geschützt der Regenwald, der noch Mahagonibäume und tropische Zedern beherbergt, während sich im Südwesten der Dominikanischen Republik die Wüstenlandschaft des Enriquillo-Grabens zwischen der Sierra de Neiba und der Sierra de Baoruco befindet.
Ein Land unbegrenzter Sport-Möglichkeiten
Ausgesprochen vielfältig ist das Freizeitangebot in der Dominikanischen Republik, das neben den üblichen Sportangeboten wie Surfen, Segeln, Tauchen und Golfen, für eine Karibik-Insel auch ungewöhnliche Freizeitbeschäftigungen anbietet. Beim River-Rafting mit Schlauchbooten die Stromschnellen im Rio Yaque del Norte überwinden; kletternd, springend und schwimmend Schluchten, Felswände und Wasserfälle beim Canyoning bezwingen oder nur mit einem Gummireifen geschützt beim Tubing durch die Stromschnellen schwimmend, dies sind Aktivitäten die hier mehr und mehr Anhänger finden.
Kunst und Kultur in der Dominikanischen Republik
Als die Spanier 1492 unter Kolumbus die Dominikanische Republik entdeckten und im 17. Jahrhundert besiedelten, zwangen sie die Ureinwohner (Taínos) Gebäude im spanischen Zeitstil zu errichten. Bis heute sind in der Hauptstadt Santo Domingo noch Kathedralen, Forts und Villen spanischer Aristokraten erhalten, die repräsentativ für den spanischen Kolonialstil sind. Die beeindruckensten Spuren dieser Zeit sind in der Kathedrale Santa Maria la Menor und dem Kloster Las Mercedes zu finden, die spätgotische und frührenaissancistische Elemente des 16. Jahrhunderts vereinen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich auf der Insel eine viktorianisch-karibische Bauweise durch, für die bis heute farbenfrohe, verzierte Außenfassaden mit Balkonen und spitze Holzschindeldächer typisch sind. Eine eigene dominikanische Stilrichtung entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Form impressionistischer Malerei (Costumbrismo), die sich überwiegend auf landestypische Bräuche und Themen bezog. Nach der grausamen Diktatur Trujillos (1961) wurden auch politische Missstände in der Kunst verarbeitet, seit den 70´er Jahren gibt jedoch der Criollismo – eine Berufung auf afrikanische und indianische Wurzeln – in der Kunst den Ton an. Die schönsten Beispiele dominikanischer Kunst sind in der Galeria del Arte Moderno in Santo Domingo zu sehen.

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